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Tipps für den „Winterschlaf“ Eurer Golfausrüstung

Viele Spieler begehen den Fehler, dass sie ihre Schläger, Schuhe und Trolley im feuchten Keller oder in der kalten Garage lagern. Dies ist alles andere als ideal und kann negativen Einfluss auf das Spiel im Frühjahr haben. Ein trockener, nicht zu kalter Raum reicht in der Regel aus, um die Schläger optimal zu lagern. Wer sich an diese Empfehlung hält, hat mit Sicherheit länger Freude mit seiner Ausrüstung. Damit sich die Investition in das oft teure Equipment bezahlt macht, sollten die Schläger vor der Winterpause zu Hause gründlich gereinigt werden. Ein rutschfreier Griff verhindert Probleme auf der Runde. Bei den Griffen ist ein regelmäßiger Austausch vorteilhaft. So sollten auch Freizeitgolfer etwa alle 2 Jahre neue Griffe für ihre Schläger montieren lassen, idealerweise in der Winterzeit. Wer die Grooves einfacher vom Schmutz befreien möchte, der sollte die Schlägerköpfe vorher ein paar Minuten in lauwarmem Wasser einweichen. Dann mit einer Bürste gründlich schrubben, bis die Schmutzreste entfernt sind. Das Wichtigste: gründlich abtrocknen, damit ist dem Rost vorgebeugt.
Wer nach dem Winterschlaf Freude an seinem Elektro-Trolley haben will, sollte ihn regelmäßig warten und pflegen. Clevere Golfer gehen in der Regel alle zwei Jahre zum Fachmann. Hier ein paar Tipps, was man selbst machen kann: Entfernen Sie Schmutz und Grasrest von den Rädern und Achsen. Am besten mit einem Schwamm, falls Sie einen Gartenschlauch verwenden, bitte niemals auf die Elektronik oder gefettete Teile spritzen. Die beweglichen Teile mit etwas Fett schmieren. Auch Steckverbindungen gegebenenfalls durch Fetten wieder gangbar machen. Falls notwendig lockere Schrauben nachziehen. Auch hier gilt: gründlich abtrocknen! In der Winterzeit ist es empfehlenswert, den Akku nach der Vollladung vom Netz zu trennen und in frostfreier Umgebung aufzubewahren. Lithium-Batterien haben übrigens eine geringe Selbstentladung und verlieren auch in der Winterpause nur geringe Kapazität. Aber Vorsicht: Brennende Lithium Akkus sind keine Seltenheit mehr und aus der Tagespresse bekannt. Lithium Akkus benötigen daher eine ordnungsgemäße Handhabung. Auf keinen Fall längere Zeit neben brennbarem Material aufbewahren. Für zusätzliche Sicherheit sorgen Lithium Safe Bags (z.B. von Motocaddy). Das Lithium Safe Bag von Motocaddy beispielsweise ist mit einem fest schließenden Klettband versehen. Das Innenmaterial ist aus hochwertigem Glasfaserwebstoff, das gleiche wird auch bei den Schutzanzügen der Feuerwehr eingesetzt. Im Falle einer Selbstentzündung brennt der Akku im geschlossenen Lithium Safe Bag ab, ein Ausbreiten der Flammen auf entzündliche Materialien in der Umgebung wird somit verhindert. Falls es einmal zu einem Brand kommt, niemals mit Wasser löschen – Explosionsgefahr! Verwenden Sie nur speziellen Löschschaum, Sand oder eine Branddecke.
Wer im kalten und nassen Herbst gelegentlich eine Runde macht, beansprucht seinen Akku enorm. Mit dem richtigen Umgang verlängern man die Lebensdauer der Akkus hingegen deutlich und spart Kosten für Reparaturen. Dazu hier Tipps: Schützen Sie Ihren Akku vor Frost und setzen Sie Ihren Akku nach der Runde niemals Hitzequellen aus, wie z.B. Aufwärmen auf einem Heizkörper. Vermeiden Sie Trolley-Waschanlagen, machen Sie einen großen Bogen um Pfützen und hohes Gras und fluten Sie Ihren Elektro Trolley nicht: Elektronik und Akku sitzen meist im Bereich der Achse und können Schaden nehmen. Falls der Akku doch einmal feucht wird wie z.B. bei Regen: Trocknen Sie den Akku so schnell wie möglich. Lagern Sie den Akku auf keinen Fall nass ein, selbst wenn das Gehäuse dicht zu sein scheint: Kleinste Risse oder poröse Dichtungen können bereits zu Feuchtigkeitsschäden und Kurzschluss führen. Besonders im Herbst und Winter sollte man seinen Akku nach dem Spiel nicht für längere Zeit im meist unbeheizten Caddyraum seines Clubs lagern, sondern besser mit nach Hause nehmen, auch wenn man nach ein paar Tagen nochmals spielt: In der kalten Jahreszeit trocknet der Akku nicht ab und ist permanent der Feuchtigkeit und Kälte ausgesetzt. Text: P.v.Oppen – Foto: PG-Powergolf