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PGC-Fotowettbewerb 2022

Am 10. November 2022 fand beim PGC-Saisonabschluss-Treffen im Münchener Golf Club Thalkirchen auch die Preisverleihung des PGC-Fotowettbewerbes in 2 Gruppen statt: Partner-Golfclubs sowie PGC-Mitglieder. Viele sehr schöne Motive waren eingeschickt worden und so war die Wahl nicht einfach. Letztlich hatte aber bei den Partnerclubs der GC Oberfranken mit einer Stimmungsaufnahme die Nase vorn vor dem GC Valley, hier hatte Philipp Eibl eine interessantes Winter-Drohnenfoto eingeschickt. Mit dem dritten Platz wurde die Morgenstimmung vom neuen Partnerclub GC Schloss Maxlrain prämiert. Bei den Mitgliedern siegte Birgit Mehl mit dem Sonnenuntergangs-Foto vor Christian Fellner und Karl Bruckmaier mit dem „liegenden Mann mit Golfball“. Bei der legendär guten Ente im Clubhaus Thalkirchen wurden die Sieger geehrt und auch schon über die kommende Golfsaison gesprochen. Foto oben: Siegerfoto v.l.n.r. Philipp Eibl vom GC Valley, Birgit Mehl, Peter von Oppen und Monika Wendrich vom GC Schloss Maxlrain. unten die Golfclub-Wertung: links 1. Platz GC Oberfranken, rechts 2. Platz GC Valley, darunter 3. Platz GC Schloss Maxlrain
Für die Mitgliederfotos hier unten auf „mehr“ klicken:
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Mit drei Pressegolfern holt sich Deutschland Bronze bei den EMG

Mit dem PGC aufs Treppchen bei den European Masters !

Na also! Geht doch! Bereits zum elften Mal wurde jetzt im großartigen Golfresort Konopiste, südlich von Prag, das European Masters of Golf playing Journalists (EMG) ausgespielt. Zum ersten Mal waren immerhin drei Vertreter der Pressegolfer (PGC) dabei. Und schon wurde das beste Ergebnis der vergangenen Jahre für das deutsche Team eingefahren: Dritter Platz, nur denkbar knapp hinter Italien und dem „Dauersieger“ Österreich! Doch der Reihe nach. Schon oft wurde unter den Pressegolfern diskutiert, warum das deutsche Team für das EMG ausschließlich von der Deutschen Medien Golf Gesellschaft (DMGG) zusammengestellt wird. Unser Top-Spieler, Ralf Scheuerer, viele Jahre schon Mitglied in der DMGG und deshalb als sicherer Punktelieferant auch schon bei etlichen EMGs erfolgreich vertreten, sollte Abhilfe schaffen und auch Vertretern des PGC die Möglichkeit geben, sich für den interessanten Wettbewerb zu qualifizieren. Team-Foto siehe oben !

Für dieses Jahr hat es eigentlich noch nicht geklappt. Eigentlich! Denn plötzlich, und extrem kurzfristig, bekam ich die Anfrage, ob ich bei der 11. Auflage des EMG in Tschechien dabei sein könne und möchte. Zwei Spieler mussten krankheitsbedingt absagen. Und ich als „Fast-Rentner“ sollte doch so spontan sein, von einem Tag auf den anderen für knapp eine Woche ins Nachbarland im Osten zu fahren. War ich! Und habe es auch nicht bereut. Im Gegenteil. Es war eine grandiose Veranstaltung in Konopiste. Am Dienstag kurzfristig in mein neues Pössl Wohnmobil gesetzt. Knapp fünf Stunden Anfahrt und ab auf die Proberunde. Auf einem der beiden überragenden, aber auch schweren Plätzen des Resorts: Radecky. Landschaftlich ein Traum. Zum Teil beängstigend enge Landezonen. Jede Menge Wasserhindernisse, die es zu bewältigen gab. Und dann die Grüns (falls man sie überhaupt erreicht hat)! Ich kann mich nicht erinnern, auf den über 800 Golfplätzen, die ich in meiner „Golf-Karriere“ bereits gespielt habe, schon einmal auf stärker ondulierten Grüns geputtet zu haben als auf dem Radecky-Platz! Und auch nur einmal auf noch schnelleren: am 13. April 1998 im Augusta National. Am Tag nach Mark O’Mearas überraschenden Sieg beim Masters. 14 auf dem Stimpmeter damals. Aber das ist eine andere Geschichte!

Zurück zum EGM, zurück nach Konopiste. Den Rest der deutschen Vertreter kennengelernt. Darunter natürlich auch Captain Olli Sequenz. Nicht nur ein sehr guter Golfer, sondern, wie sich am Schlusstag bei der Siegesfeier herausstellt, auch ein stimmgewaltiger und absolut textsicherer Karaoke Sänger. Egal ob bei Songs von Ambros oder von ZZ Top!

Erster Wettkampftag. Gespielt auf dem etwas einfacheren, zweiten 18-Lochplatz der Anlage: D’Este. Nahezu keinen Ball getroffen. Nur am schwersten Loch des Platzes, dem Schlussloch, ein Par gerettet. Und mit diesen Punkten zumindest ein klein wenig dazu beigetragen, dass das deutsche Team nach diesem Tag schlaggleich mit Italien und einen Zähler vor Österreich sogar in Führung lag. Am 2. Wettkampftag dann der zu erwartende, kleine Einbruch (was nichts damit zu tun hatte, dass das tschechische Bier einfach sensationell schmeckt, im Paketpreis inkludiert war und dementsprechend konsumiert wurde). DGV-Vorstand Jörg „Schlocki“ Schlockermann konnte sein Sensations-Ergebnis vom Vortag (39 Netto-Punkte bei ¾-Vorgabe!) kein zweites Mal ins Clubhaus bringen. Auch die meisten anderen mussten den extremen Grüns und einigen einfach unspielbaren Fahnen-Positionen des Radecky-Platzes Tribut zollen. So dass am Ende „nur“ der herausragende dritte Platz vor dem eigentlich favorisierten Ausrichterteam Tschechien heraussprang. Wie anfangs bereits erwähnt: Eine der besten Platzierungen der deutschen Vertretung in diesem Wettbewerb überhaupt. Obwohl als einziges Team nur mit neun statt der erlaubten zehn Spieler(innen) angetreten. Drei davon (Birgit Mehl, Ralf Scheuerer und ich) vom PGC. Vielleicht ja auch deshalb der Sprung aufs Treppchen!?

Mal schauen, wie Team Germany im Jahr 2023 ausschauen wird. Ort des dann 12. EMG wird Ende Oktober das Chervo Golfresort am Gardasee sein. Ach ja, eins noch, um möglichen Missverständnissen vorzubeugen: Die Kosten der Veranstaltung, Anreise, Unterkunft und Greenfee, übernimmt jeder Teilnehmer selbst. Kein Zuschuss, außer ein paar Bällen und Mannschafts-Polos. Aber, es lohnt sich!
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Saisonfinale in St. Eurach

Matchplay-Showdown in St. Eurach
Zwei Mitglieder mit Finale-Erfahrung haben das 2022 Matchplay Endspiel im GLC St. Eurach ausgetragen. Kevin Creley hatte das Finale im Vorjahr und auch in 2018 erreicht; Sibylle Seidl-Cesare hat den Titel in 2014 sogar gewonnen. Unser Partner-Club St. Eurach war der Austragungsort, und war – trotz des nassen Herbsts und mäßigen Regen in der Nacht davor – im sagenhaften Zustand. Das milde Wetter war sehr willkommen und hielt lang genug an, sodass Kevin die ganze Runde – in Oktober – kurzärmlig spielen konnte. Wie die meisten Matches in diesem Jahr, war das Finale auch sehr spannend und wurde erst am letzten Loch entschieden. Das fairen ¾ Vorgabe-System hat dafür gesorgt, dass keine Führung sicher war. Kevin musste Sibylle auf den sechs schwersten Löchern einen Schlag vorgeben. Sibylle konnte die ersten zwei Vorgabenlöcher 1 und 3 gewinnen; Kevin konnte aber am Loch 2 und dann am Loch 6 ausgleichen. Nach einem geteilten Loch 7 – mit dem Halbinselgrün – konnte Kevin mit einem Par auf Loch 8 erstmals in Führung gehen. Nach einem weiteren Par auf dem kniffligen 9. Loch war die Führung zum Halfway 2 auf.
Die nächsten vier Löchern waren eine Mischung von soliden Pars (beide Spieler auf 10 und 12) und „unforced errors“ (abwechselnd 11 und 13). Somit war die Führung am Abschlag 14 immer noch 2 auf für Kevin. Aber: an die Löchern 14-16 hatte Sibylle einen Schlag vor. Den Vorteil konnte sie sich an der 14 nicht zunutze machen aber dann an der 15 und 16, die sie mit Bogey für sich entscheiden konnte. Mit einem 3 Meter Putt am Loch 17 zum Par konnte Sibylle das dritte Loch in Folge gewinnen und somit gleichziehen. Der Showdown in Eurach ist zum Showdown am Loch 18 geworden. Kevin behielt die Nerven, und trotz einem knapp verpassten Birdie Putt, konnte er das Match und den Titel mit einem Par sichern.

Aber auch die übrigen Pressegolfer hatten spannende Flights und es wurde  gutes Golf gespielt, obwohl auf den zweiten neun Löchern ein leichter Regen einsetzte. Die Ergebnisse: 1. Brutto – Dr. Klaus Westermeier 24 Pkte. Nettowertung: 1. Herbert Steffe – 38 Pkte. 2. Benjamin Goetsch – 34 Pkte. 3. Josef Kagleder – 32 Pkte. – Fotos Sepp Beck, links das 9. Grün, rechts Matchplay-Sieger Kevin Creley – drei weitere Foto-Impressionen auf Instagram.


Wiesn-Turnier im GC Tölz

An den Tagen vor dem Turnier hatten wir Dauerregen und so war die Teilnehmerzahl diesmal geringer, wahrscheinlich auch wegen der Wiesn. Der Platz in Bad Tölz präsentierte sich trotz des extrem trockenen Sommers in sehr gutem Zustand, die abwechslungsreichen Bahnen sind meist etwas hügelig und machen den Platz sehr interessant. Speziell die sehr lange Bahn 8 kann man als Par 6 spielen (Damen 590m! – siehe Foto) – wahrscheinlich einmalig in Europa. Hier die Ergebnisse vom Zweier Scramble: 1. Brutto Ralf Ruschewitz + Peter von Oppen, Netto 1. Michael Möser + Deborah Ruschewitz, 2. Ralf Ruschewitz + Peter von Oppen 3. Sepp Beck + Dr. Ulrich Speer. Foto links: Die Tafel vom Par 6, rechts:  Sieger-Trio Michael Möser, Dr. Ulrich Speer und Peter von Oppen (die anderen Spieler waren leider vorzeitig abgereist)


Länderkampf 2022 Bayern vs. Österreich

Foto oben: links die MGA-Mannschaft aus Österreich, rechts das Bayern-Team – in der Mitte Erich Weiss mit dem Pokal.
Ob es Parallelen gibt zwischen dem alljährlich ausgetragenen Ländervergleich der bayerischen (PGC) und österreichischen (MGA) Golfjournalisten und der Politik in Deutschland? Na klar doch. Nehmen wir zum Beispiel die ungewollten „Sanktionen“ gegen den Osten, in unserem Fall also den Südosten, sprich Österreich. Wenn wir es auch nur annähernd geahnt hätten, hätten wir diese aus mehreren Gründen vermieden! Wir hätten nie einen Platz ausgesucht, der sich im vergangenen Jahr noch in voller Pracht präsentiert hat. Der sich inzwischen aber im Umbruch bzw. Abschied befindet und dessen Grüns sich leider in einem mäßigen Zustand befanden. Er war in dieser Verfassung eines Länderkampfes gegen unsere Freunde aus Österreich einfach nicht ganz würdig. Und der (unbeabsichtigte) Schuss ging einfach nach hinten los! Am Ende haben uns nämlich die holprigen Grüns mehr geschadet als geholfen! Außerdem war die „Pipeline Nordstream“ (Getränke) im Hotel der Österreicher leider wegen Reparaturarbeiten ausser Betrieb, so dass die österreichische Gruppe zum Trinken abends in das nahegelegene griechische Lokal ausweichen musste.
Womit wir wieder bei der Politik und den Parallelen angelangt wären. Politiker-Ausreden, wenn mal wieder Mist gebaut wurde, kennt man ja zur Genüge. Wie also würden Scholz, Baerbock, Habeck und Co. die diesjährige Niederlage des PGC gegen die MGA formulieren? So vielleicht? „Wir haben einen guten 2. Platz erreicht, mit gerade mal 13 Pünktchen Rückstand auf den Vorletzten – Österreich…“
Der gemütliche Abend in der „Flößerei“ Wolfratshausen war sicher ein Höhepunkt des Länderkampfes und hat uns für die Mühen beim Putten entschädigt. Im Endeffekt hatten wir auch – abgesehen von einem Schauer am Dienstag früh – drei wunderschöne sonnige Tage.Und die Tatsache, dass wir letztmals auf einem Golfplatz gespielt haben, den es nächstes Jahr nicht mehr gibt – ist zumindest einmalig in der Geschichte MGA vs. PGC. Wir freuen uns auf nächstes Jahr und werden fleißig putten üben !

Fotos: Sepp Beck, hier unten die Brutto- und Nettosieger mit Peter v. Oppen und Erich Weiss, Tabelle darunter: PGC = blau, MGA = rot


Termin-Rückblick 2022

Das Angolfen fand am 6. Mai ab 14.00 Uhr im Münchener GC Thalkirchen statt (9-Loch),
danach Mitglieder-Versammlung im Club-Restaurant

Das 2. Turnier fand am Freitag, den 20. Mai ab 13.00 Uhr bei herrlichem Sommerwetter im GC Pleiskirchen statt.
18-Loch Scramble (nicht HCPI wirksam), danach gemütliches Beisammensein.

Unser 3. Turnier fand im neuen Partnerclub GC Thailing am 10. Juni statt.
Bei herrlichem Wetter und angenehmen Temperaturen gingen 20 Spieler auf die Runde.

Ein Afterwork-Turnier fand im GC Tutzing am Mi. 6. Juli ab 17 Uhr statt.
22 Spieler gingen an dem milden Sommerabend auf die 9-Loch-Runde

Der Writer-Cup im GC Lich wurde am 17./18. Juli 2022 ausgetragen.
Mit Spielern aus Bayern, Hessen, NRW und Baden-Württemberg – Sieger war diesmal das Hessen-Team.

Das „Press Open“-Turnier fand am Samstag, den 30. Juli statt – und zwar im Rottaler GC,
der dieses Jahr 50 Jahre Jubiläum feierte. 27 Spieler hatten sich für das Event angemeldet.

Golfausflug nach Marienbad vom 4.-7. August,
24 Spieler waren bei dem Event dabei – siehe Bericht.

Der  Länderkampf Bayern – Österreich fand vom 4.-6. September statt.
im GC Bergkramerhof – Die Österreicher siegten mit knappem Vorsprung von 13 Punkten (663:650 Punkte).

Das „Wiesn“-Turnier fand am Freitag, den 30. September statt – und zwar im neuen Partnerclub Tölzer GC,
9 Loch Zweier Scramble, danach gemütliches Beisammensein im edlen Clubhaus

Das Saisonabschluss-Turnier fand am Freitag, den 14. Oktober statt – und zwar im GLC St. Eurach,
18 Loch Stableford-Turnier und Matchplay-Finale

Unser Saisonabschluss-Treffen fand am Donnerstag, den 10. November statt – und zwar im GC Thalkirchen,
ab 18.00 Uhr mit Entenessen und der Siegerehrung des PGC Foto-Wettbewerbes
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Tölzer Golfclub – neuer PGC-Partnerclub

„Tanken Sie Energie und verbringen Sie Ihre Zeit an einem Ort zum Wohlfühlen und Entspannen. Denn Zeit ist ein kostbares Gut, das man nicht leichtfertig vergeuden sollte“. So steht es ganz richtig auf der Homepage.
Hier könnt Ihr den Ausblick auf die malerische Kurstadt Bad Tölz genießen und das mit einer Anfahrtszeit unter einer Stunde von München aus. Der Golfplatz ist der perfekte Ort um dem Alltag zu entfliehen, die Seele baumeln zu lassen und der Natur näher zu kommen. In familiärer Atmosphäre genießt man hier nicht nur das Spiel ohne Startzeiten, im angrenzenden Clubhaus und Restaurant Ludwig’s kann man auch seinen Gaumen verwöhnen lassen. Der Tölzer Golfclub besteht seit über 40 Jahren als 9-Loch-Anlage, wurde aber 2014 umgebaut und bietet jetzt 18 Spielvarianten. Tel. 08041-8084944, Straß 124 A, 83646 Wackersberg, www.toelzer-golfclub.de


PGC Ausflug nach Marienbad

Bei unserer Mitgliederversammlung im Frühjahr hatten wir beschlossen, dieses Jahr unseren 4-tägigen PGC-Ausflug nach Marienbad zu machen. Wieso also nicht mal gegen den Strom schwimmen und statt – wie fast alle in den Süden – diesmal von München aus in den Norden zu fahren. Beeindruckt waren zunächst alle von den schönen und zahlreichen Stuckfassaden im Zentrum von Marienbad und den historischen Gebäuden aus der K + K Epoche. Unser erster Golfplatz war Kynzvart – einem abwechslungsreichen Kurs, bei dem durch die wochenlange Hitzewelle die Fairways leider teilweise etwas vertrocknet waren.  Am zweiten Tag ging es zum Golfclub Marienbad, der übrigens bereits 1905 (!) gegründet wurde. Das Clubhaus ähnelte einem englischen Landhaus – der Platz relativ flach und leicht, aber durch den altem Baumbestand auch attraktiv. Hier gelang Sepp Beck etwas, wovon jeder Golfer träumt: Ein Eagle an einem Par 4 Loch. Abends ging es in das Gourmetlokal „Villa Patriot“ – das leckere Essen auf der Terrasse war der krönende Abschluss des Tages. Am Sonntag fuhren wir dann zum Golfclub Franzensbad – mit abwechslungsreichen Bahnen teilweise durch den Wald und einige Abschläge über große Wasserhindernisse hinweg. Alle waren nach der Runde begeistert von diesem schönen Platz. Insgesamt  also eine rundum gelungene Veranstaltung zum fairen Preis. Vielen Dank an Toni Kundegraber – www.bohemia-golfreisen.de – für die gute Organisation, der auch das Hotel Butterfly mitten in Marienbad für uns gebucht hat. Danke auch an die Spender für die Preisverleihung: Ralf Spöttel, Kevin Creley und Tom Wild.
Beim Bestball-Turnier am Samstag waren die Gewinner: 1. Christiana Neugebauer + Felizitas Schell, 2. Yvonne Mai + Kevin Creley, 3. Peter Neugebauer + Albert Blaimer, 4. Maggi + Tom Wild
Fotos oben: Loch 17 auf dem Golfplatz Kynzvart mit Schloss Metternich im Hintergrund, rechts Sepp Beck bei seinem Eagle im GC Marienbad. Unten: Abendessen im Gourmetlokal „Villa Patriot“ Fotos: Sepp Beck, Peter von Oppen
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Wir sind die größte Vereinigung golfspielender Journalisten in Europa

… mit rund 300 Mitgliedern und wir haben auch die meisten Partner-Golfclubs bzw. Golfanlagen in Europa und weiteren Regionen (Jan. 2022: 100). Unser Verein besteht seit 32 Jahren und mit elf bis zwölf Veranstaltungen pro Jahr können wir auch auf ein lebhaftes Clubleben zurückblicken.

We are the largest association of golfing journalists in Europe with about 300 members and we also have the most partner golf clubs (100). We were founded 32 years ago and with 11-12 events p.a. we can also look back on a lively club life.

Siamo la più grande associazione di giornalisti di golf in Europa con 300 soci e abbiamo anche partnership con 100 campi da golf. L’associazione esiste da più di 32 anni e abbiamo 11-12 eventi p.a.


Writer Cup 2022 im Licher Golf-Club

Hatten wir Bayern eine Chance? Seien wir ehrlich: nie! Nachdem NRW und Hessen im Vorjahr ob unseres clever herausgespielten Sieges in Franken Rache geschworen hatten, standen die Zeichen diesmal auf Niederlage. Speziell die gastgebenden Hessen hatten sich heuer mit Single-Handicapern, Golfclub-Vizepräsidenten und verwirrend tätowierten polnischen Schwestern in der Gastro verstärkt, auf dass alles andere als ein Sieg dieser Äppelwoi-Cleverles eine Überraschung gewesen wäre. Wir Bayern – ohne unsere allerbesten Spieler angereist – trugen unsere weißen Polos mit Würde zum Markt, ein wenig getröstet dadurch, dass Platz Drei von Baden-Württemberg nur einen müden Netto-Punkt entfernt geblieben ist: aber was uns im Endeffekt bleibt,  sind die tollen Eindrücke von der mittelhessischen Landschaft, sind das vorbildliche Clubhaus, der trotz Hitze gut gepflegte Platz, die Organisation des Turniers und die netten Frotzeleien über zwei Tage hin, die unseren lockeren Ansatz von dem der Profis unterscheidet, wie wir im abendlichen Referat zweier Golf-Bundestrainer erfahren durften: der Auftritt der beiden Jugendtrainer war ein Highlight mit spannenden Einsichten in die Aufgabe, Jugendliche auf eine komplexe Karriere im Golf vorzubereiten.
Doch zurück zum Golfplatz Lich: Ungewöhnlich ist sein Design, je sechs Par 3, Par 4 und Par 5. Der Platz kombiniert wunderbar alles, was ein Golf-Leben schwer macht: Wasser, Bäume, hohes Gras und eine Unzahl von Bunkern. Die durchweg guten Ergebnisse von uns Presse-Amateuren lassen sich vor allem dadurch erklären, dass das Rough über weite Stecken kurz gemäht war – diesen Platz mit einem hohen Rough zu spielen: O Gott, lass alle Hoffnung fahren.
Writer Cup 2023: Bitte ja, bitte wieder. Ein toller Spaß.  – Karl Bruckmaier –  Foto oben: Die 4 Teams, links vorne in hellblau das siegreiche Hessen-Team, Foto: Reiner Kruse, Team NRW