Presse Golf Club Tel. +49 89 69340290

Tölzer Golf- und Landclub – ein Geheimtipp vor den Toren Münchens

In nicht einmal 45 Minuten erreicht man vom süd-östlichen Stadtrand Münchens aus den außergewöhnlichen Tölzer Golf- und Landclub. Diesen „perfekten Ort, um dem Alltag zu entfliehen, die Seele baumeln zu lassen und der Natur näher zu kommen“ wie es auf der Homepage so treffend heißt, entdeckte ich im Rahmen eines Strawberry Tour-Turniers und war gleich so begeistert, dass ich dort vor ein paar Tagen gleich noch einmal spielte.
Der überaus gepflegte 9-Loch Golfplatz besteht seit 40 Jahren und man legte beim Umbau 2016 viel Wert auf den Einklang mit der Natur. Die Anlage bietet zwar „nur“ 9 Löcher, aber die haben es in sich, zumal die insgesamt 18 abwechslungsreichen Spielvarianten so intelligent angelegt wurden, dass man die Bahnen bei der zweiten Runde in völlig neuer Perspektive sieht. Vor allem die Abschläge 1 und 10 sind ein echtes Erlebnis für jeden Golfer: ein Par 5 mit sensationellem Blick auf Bad Tölz und dann vom gleichen Abschlag ein ebenso spannendes Par 3. Loch 8, die längste Golfbahn Deutschlands, kann man wahlweise als Par 5 oder Par 6 spielen, eine echte Sensation und tolle Herausforderung.
Zum Abschluss sitzt man sehr schön auf der Sonnenterrasse des Restaurant Ludwigs direkt neben dem Clubhaus – an kälteren Tagen auch im königlichen Ludwigs Saal am offenen Kamin – und genießt neben dem traumhaften Blick auf die Kurstadt leckere kleine und größere Gerichte mit regionalen Zutaten.
Der Club bietet derzeit es ein ermäßigtes Sundowner-Greenfee (30 €/9 Loch). Das Restaurant Ludwig ist zudem eine tolle Location für Veranstaltungen aller Art (Geburtstage, Hochzeiten), Tel. 08041-8084529 oder 08041-8084944, www.restaurant-ludwigs.com)
Tölzer Golf- und Landclub, Straß 124 A, 83646 Wackersberg, Tel. 08041-8084944, www.toelzer-golfclub.de
Fotos und Text: Claudia Bruckmann


Ein Sommertag im Golfclub Mangfalltal

Was kann es Schöneres geben, als Geburtstag auf dem Golfplatz zu verbringen? Besonders schön war es auf dem Golfplatz Mangfalltal an einem strahlenden Sommertag mit blauem wolkenlosem Himmel. „Golf made in Bavaria“ ist das Motto der oberhalb von Feldkirchen-Westerham gelegenen Anlage, gerade einmal 30 Fahrminuten vom südlichen Stadtrand Münchens aus zu erreichen. Das Motto passt genau, denn von fast allen Fairways bieten sich sensationelle Blicke auf die bayerischen Berge. Wir starteten auf der 10 und spielten die „schwereren“ Bahnen zuerst – keine schlechte Idee, denn diese 9 Bahnen sind auch für gute Golfer eine echte Herausforderung. Auf den Bahnen 1-9 kann man sich dann fast erholen. Insgesamt sind alle Fairways dieses wunderbaren Platzes an Abwechslungsreichtum kaum zu übertreffen. Die gesamte Anlage ist in einem überaus gepflegten Zustand und die schnellen Grüns ebenfalls ganz schön anspruchsvoll.
Nach der Runde ist die Einkehr im Clubrestaurant „Landgasthof Vaitl“ ein absolutes MUSS. Hier kann man noch einmal den sensationellen Bergblick genießen, dazu ein kühles Getränk und es gibt eine tolle Auswahl an herzhaften Gerichten und leckeren Kuchen. Der Golfclub bietet übrigens auch interessante Greenfee-Angebote und Mitgliedschaftsmodelle.
Golfanlage Mangfalltal, Oed 1, 83620 Feldkirchen-Westerham, Tel. 08063-6300, www.gc-mangfalltal.deText und Foto: Claudia Bruckmann


Golf- und Country Club Seddiner See

Ein Club, der seines Gleichen sucht

Der malerische Golf- und Country Club Seddiner See in Michendorf ist eine Perle im Berliner Raum. Er gehört zu den Leading Golf Clubs in Deutschland, ist mit unzähligen Auszeichnungen bestückt und besitzt seit dem Jahr 2000 das amerikanische Umwelt-Zertifikat AUDUBON International. Die Liebe zur beruhigenden Natur, zum anschließenden Wäldchen, den gepflegten Grüns und dem tollen Service ist hier spürbar.

Die zwei 18-Loch Meisterschaftsplätzen, entworfen von Rainer Preißmann, der weitere Plätze in Italien, der Schweiz und in Deutschland erdachte, und Architekt Robert Trent Jones jr., der kein Unbekannter unter Golfern ist, zeigen die Philosophie dieses Clubs, die Natur in eine perfekte Symbiose mit den Herausforderungen eines aufwändigen Platzes zu bringen und dabei nicht den Naturschutz und das damit verbundene ständige Engagement zu vergessen. Das ist grandios geglückt und mit einer exklusiven Driving Range, einem modernen Clubhaus und einem gut sortierten Pro-Shop bleibt kein Golfer-Wunsch unerfüllt.

Ein perfekter Start in den Mini-Urlaub ist das erste Loch des Nordplatzes. Mit dem schönen und liebevoll eingerichteten Clubhaus im Rücken und gesäumt von einem See, an dessen Ufer sich die Wildgänse sonnen, geht es nach einem hoffentlich tollen Drive auf ein leicht erhöhtes, von Bäumen umgebenes Grün, welches nicht zu anspruchsvoll und von einigen Bunkern geschützt dieses Par 4 abschließt. Auch am zweiten Loch erkennt man die Natürlichkeit und Bedachtheit in der Architektur, die diese Anlage auszeichnet. Einzelne Baumgruppen, die, wie bei Loch 5, Schneisen öffnen, mit Schilf umgebene Seen und Wäldchen, die teilweise an Bunker heranreichen. Eine Ode für die Sinne, die ein Golferherz höher schlagen lässt. Und Bahn 16, dieses unglaubliche HCP 2 Loch, mit einem Abschlag zwischen zwei Seen hindurch und einer maximalen Länge von 527 Metern ist eine Augenweide.

Kaum zu glauben, aber der Südplatz legt noch einmal eine Schippe drauf und macht mindestens genauso viel Spaß wie der bereits gepriesenen Nordplatz. Etwas anspruchsvoller, jedoch nicht minder picturesque fügt er sich in die herrschaftliche Landschaft Brandenburgs ein. Seine Wasserhindernisse, die bei Bahn 18 ihren Höhepunkt erreichen, und die clever angelegten unzähligen Bunker laden sowohl Neu- wie auch Profigolfer zu Erfolgserlebnissen ein. Ein weiterer Höhepunkt dieser Anlage ist sein freundlich und aufmerksam geführtes Clubrestaurant mit einer großen Terrasse und schönem Blick auf die Driving Range und das 18. Loch des Nordplatzes. Ein Drink und die sehr gute Küche runden jeden Golftag perfekt ab.
– Julian Feitsma –


Herbstgolfen am Obinger See

Dass es Mitte Oktober nicht mehr sommerlich warm ist, war uns drei Golferinnen vom PGC eigentlich klar, aber dass es bereits auf der Fahrt von München nach Obing immer kälter wurde, damit hatten wir nicht gerechnet. Novemberwetter bei 7 Grad und Nebel! Doch Corinna, die sympathische Betreiberin des Golfplatzes am Obinger See, zerstreute unsere Bedenken mit ihrem Optimismus: „In spätestens 1 Stunde wird’s sonnig und nachher könnt Ihr auf der Terrasse sitzen“.
Startzeit zwölf Uhr bibberten wir noch sehr und es war schwer, den Ball aus dem feuchten Gras zu bekommen. Aber kaum zu glauben, an Bahn 3 (ein interessantes Par 3) kam tatsächlich die Sonne und wir konnten den abwechslungsreichen 9-Loch-Platz in der eindrucksvollen Landschaft und mit dem tollen Blick auf die Chiemgauer Berge richtig genießen. Allerdings stellten uns die glattgebügelten und topgepflegten Grüns vor große Herausforderungen und so mancher Putt musste nochmal „wiederholt“ werden. Da konnte man noch so viel Zeit zum Lesen des Grüns aufwenden, der Ball schoss meistens meterweit am Loch vorbei. Wir spielten die 9 Loch zweimal hintereinander, denn der Platz bietet immer wieder neue Perspektiven. Die Grüns blieben allerdings „spannend“. Wie schön, dass bereits am vorletzten Loch das Lüftchen einen köstlichen Duft nach Essen von der Sonnenterrasse auf die Bahn zu uns herüber wehte. So beschlossen wir den wunderbaren herbstlichen Golftag bei knusprigem Wiener Schnitzel mit Kartoffel-Gurken-Salat auf der Clubhaus-Terrasse, in der Sonne! Fazit: Der Golfplatz am Obinger See ist zum Golfen und Leckeressen immer eine Reise wert! – Claudia Bruckmann –
Übrigens bietet der Golfclub am Obinger See interessante Mitgliedschaftsmodelle an. Für Wenigspieler zum Beispiel für 485 €/Jahr oder die Gold-Mitgliedschaft mit uneingeschränktem Spielrecht für 890 €/Jahr.
Der Golf Club am Obinger See, Kirchreitbergstr. 2, 83119 Obing-Kleinornach, 
Tel: 08624-875 623, Mail: dergolfclub@t-online.de, www.dergolfclub.de

 


Spätsommerliches Golfen in Eschenried

Schöner konnte der Tag gar nicht sein nach so viel Regen im August: strahlend blauer Himmel und sommerlich warme Temperaturen boten die Grundlage für einen perfekten Golftag auf dem Golfplatz Eschenried. Hier fand unter besten Bedingungen das Abschlussturnier der jährlich stattfindenden Journalisten-Turnierserie des Bayerischen Golfverbands statt.
Der schöne 18-Loch-Meisterschaftsplatz Eschenried liegt im Münchner Norden am Rand des Dachauer Moos. Viele alte Bäume (die leider dem Golfer manchmal im Weg stehen), natürliche Biotope und Teiche machen die Runde zu einer spannenden Herausforderung auf weichem gelenkschonendem Moorboden. Nach dem Turnier saß man gesellig beisammen und konnte die gute Küche des Golfrestaurants auf der Terrasse genießen. Favorit der Damen war Räucherlachs mit Rösti, Salatbukett und Sahnemeerrettich, so mancher Herr bestellte dagegen lieber Schnitzel Wiener Art mit Pommes.
Im anschließenden Pressegespräch des BGV ging es unter anderen um die seit 2020 bestehende Blühpakt-Allianz zwischen dem Bayerischen Golfverband und dem Bayerischen Umweltministerium. Ziel des Projekts ist, die Golfanlagen naturnah zu gestalten und einen aktiven Beitrag im Kampf gegen das Insektensterben zu leisten. Dem Projekt haben sich bereits 34 Golfanlagen angeschlossen und zehn wurden im Juni bei einer Veranstaltung des GC Eichenried vom Bayerischen Umweltminister persönlich als „Blühender Golfplatz“ ausgezeichnet. Um noch mehr Golfanlagen dafür zu begeistern, hat der BGV den Zugang zum Projekt „Golf und Natur“ vereinfacht und klare Kriterien definiert (siehe www.bayerischer-golfverband.de).
Beeindruckendes Highlight des Tages war allerdings ein Film des BGV über das Turnier mit Golfern mit Behinderung, das im Juli in Aschheim stattfand und Tradition werden soll. Dass der Golfsport reine Lebensfreude sein kann und der Score fast egal ist, wird hier besonders deutlich!
Danke an den BGV und das Team des Golfplatz Eschenried für diesen wunderbaren Tag!
Claudia Bruckmann – Foto: Tobias Hennecke

 


Ein Sommertag im GC Hohenpähl

Wer in diesem Sommer des allgemeinen Missvergnügens schon durch die teils sumpfigen Golfanlagen im Münchner Süden gewatschelt ist – neuer Dresscode: Gummistiefel – dem wird es schwerfallen, unserem folgenden Bericht vom Golfclub Hohenpähl glauben zu schenken. Wo andernorts die Bunker noch randvoll mit Regenwasser sind, ist der Sand in den Bunkern am südlichen Spitz des Ammersees zwar „brettlhart“, aber spielbar. Von der Tee-Box bis zum Grün (okay, ein wenig langsamer als gewohnt) meint man in einer 2021er Golf-Fata-Morgana zu sein, so tadellos sind die Spielbahnen in Schuss. Das Rough um die Fairways herum ist von fairer Tiefe. Die neu in den Carts installierten Tablets zeigen graphisch wenig eindrucksvoll, doch sehr präzise und hilfreich alle relevanten Entfernungen an. Der digitale Papa erzieht einen auch, wenn man einer Tee-Box oder einem Grün zu nahe kommt: So schaut also die Zukunft aus. Die golferische Gegenwart in Hohenpähl ist schlicht und einfach so perfekt wie heuer irgend möglich. Wer den Platz kennt, weiß, dass man am besten auf den ersten sieben Loch seine Punkte sammelt, denn anschließend schlägt die Anlage von freundlich einfach um in gnadenlos schwierig: eng, lang, viel Wasser und immer ein Baum zu viel. Einzige Ausnahmen vielleicht die 11, 12 und 16. Zum Thema Baum: Wer an die schweren Sturmschäden von vor ein paar Jahren denkt, findet keine Spur von diesen Verheerungen mehr. Und wer am Schluss noch Platz nimmt in der stets ordentlichen Restauration, der blickt auf einen wunderbaren Golftag zurück. Und an die Pferdebremsen… Karl Bruckmaier


Golfclub Lana – Golfen zwischen Weinreben und Obstbäumen

Nur 10 Minuten Fahrtzeit südlich von Meran liegt mitten im Ort Lana ein besonders schöner 9-Loch Golfplatz. Der Wein wächst hier bis auf die Fairways und ab und zu muss man seinen Ball zwischen den Reben suchen. Umsäumt wird der Platz zudem von Obstplantagen, die für diese Gegend Südtirols typisch sind. Sensationell ist der weite Blick ins Etschtal und das ganzjährig warme mediterrane Klima lädt zu jeder Jahreszeit zum Golfen ein. Die Anlage wurde von Michael Pinner, einem Mitarbeiter des Golfplatzdesigners Jack Niklaus entworfen und 1998 eröffnet. Die neun Löcher bieten zwar einige Herausforderungen wie etwa das Wasserhindernis auf Bahn 4 (Par 5), sind aber auch für Anfänger zu bewältigen. In jedem Fall kann man die wunderbare Natur ringsherum geniessen. – Golf Club Lana, Brandisweg13, I-39011 Lana, Tel. +39-0473-564696 – www.golfclublana.it (Special: Sundowner Greenfee ab 17.30 Uhr für 25 €) – Claudia Bruckmann

Nach der Runde bietet der Gutshof am Golfplatz leckere Südtiroler Spezialitäten und gute Weine in schönem Ambiente: www.gutshof.it
Hotelempfehlungen: Golfhotel Ballguthof www.ballguthof.com (in Lana direkt am Golfplatz gelegen) oder Alpwellhotel Burggräfler, www.burggraefler.com (in Tisens, etwa 15 Minuten Fahrzeit)


Golfen an der Oder: Binowo Park und Modry Las

Je weiter östlich man als Golfer in Europa abschlägt, desto exotischer wird es. Heißt: Wenige und größtenteils unbekannte Plätze. Viele weiße Flecken also auf der Golfer-Landkarte. Ein prima Beispiel dafür bietet die Gegend rund 200 Kilometer nordöstlich von Berlin in Polen im pommerschen Oderland mit dem PGC-Partnerklub Binowo sowie Modry Las. Keine Straßen weit und breit. Dafür jede Menge Teiche gesäumt von Birken und Trauerweiden. Natur pur ist angesagt im Golfpark Binowo – einem Genussplatz, der für jeden Freizeit-Golfer auch ohne Super-Handicap angenehm zu bewältigen ist. Vor 20 Jahren entstand er als einer der ältesten Plätze in Polen, ein natürlich belassener Genuss-Platz.

Binowo ist das Reich von Manager Slawomir Pinski. Der sportlich-schlanke Anfang-60iger ist Mitte der 1990er von der Leidenschaft für’s Golf gepackt worden. Der gelernte Schiffbau-Ingenieur brachte es als spätberufener Autodidakt zu Handicap 7 und 1997 zum polnischen Amateur-Champion. Er ist der Macher und verlängerte Arm der schwedischen Unternehmer-Familie Brax im Binowo Park.  „Das Gelände ist natürlich belassen“, sagt Slawomir zum Charakter des Platzes, der auf den ersten Neun sehr hügelig daherkommt und mit vielen Panorama-Blicken glänzt. Die Back-Nine sind flach und mit einigen kniffligen Wasser-Hindernissen gespickt. Das schwierigste Loch ist die 5 – ein strammes, enges Par-5 mit 490 Meter Länge von Gelb (390/rot; 540/weiß). Mit einem Dogleg nach rechts und einem kniffligen Anspiel auf’s enge Grün. Das Schluss-Loch entpuppt sich als spektakuläres Inselgrün unterhalb der Clubhaus-Terrasse, das zweitschwerste Loch mit 378 Meter von Gelb (342 von rot/ 390 weiß). Als Golf-Normalo wird man erst mit dem dritten Schlag das Grün mit einem Lob anspielen. Das eröffnet die Chance sowohl auf ein lässiges Par als auch einen Fehl-Schlag ins Wasser. Das Publikum auf der Terrasse wird’s registrieren – zumeist mit einem polnischen Essens-Klassiker vor sich auf dem Tisch: Piedelni und Barszcz-das sind mit Hackfleisch gefüllte Teigtaschen zusammen mit würziger Rote-Beete-Suppe (für umgerechnet 7 Euro). Insgesamt bietet Polen und damit auch der Binowo Golf Park ein prima Preis-Leistungs-Verhältnis mit einem Greenfee von 40 Euro an Wochentagen und 50 Euro am Wochenende.

Modry Las – Gary-Player-Design ohne Loch-Infos
Einen Tick mehr für’s Greenfee muss man in Modry Las auf den Tisch legen: Umgerechnet 44 Euro, beziehungsweise 64 Euro am Wochenende. Dafür spielt man hier auf einer Champions-Wiese von riesigen 120 Hektar auf einem von Gary Player akkurat designten Meisterschaftsplatz nach PGA-Standard. Alle Löcher sind in eine künstliche Hügellandschaft eingebettet und lassen vor allem das Herz des ambitionierten Golfers höher schlagen. Zum puristischen Gary-Player-Design gehört, dass man vergebens Infotafeln an den Abschlägen sucht. Wer genauer wissen will, wohin er schlägt, der sollte nach Old-School-Art ein Birdiebook einstecken oder einen digitalen Info-Helfer aktivieren.  Modry Las ist 2009 entstanden als das Herzensprojekt eines golfenden, polnischen Investmentbankers. Der Meisterschafts-Platz mit einer Länge von 6300 Meter von Weiß (gelb: 5800 Meter; rot: 4900) kommt definitiv Golfern mit mächtig Wumms beim Drive entgegen. Wegen der vielen Wasser-Hindernisse ist es keine schlechte Idee, ein paar Bälle mehr als sonst einzustecken.
Und wegen der insgesamt 72 (!) Bunker in Modry Las empfiehlt es sich außerdem, vorher auf der Range ein wenig Selbstvertrauen für Sandschläge aufzubauen. Ansonsten gilt als Tipp zum Relaxen vor kritischen Schlägen: Immer wieder die Natur einsaugen mit der idyllischen Seen- und Parklandschaft und einem beruhigenden Mix aus Birken, Kiefern und duftenden Wildblumen.
– Text und Fotos: Fritz Häring – Bild unten: Der Binowo-Manager Slawomir Pinski


Da, wo das Green-Vieh grüßt: Angolfen in Pleiskirchen

Der Golfplatz Pleiskirchen mit seinem lustigen Markenzeichen, der grünen Kuh auf der Wiese vor dem Golfrestaurant, ist vom Münchner Stadtrand in nur 40 Fahrminuten auf der erst kürzlich ausgebauten A 94 schnell zu erreichen. Vom Highway auf’s Fairway, so lautet der Slogan des Golfplatzes, ein echter Geheimtipp im östlichen Bayern. Während in München und näherer Umgebung die Golfplätze coronabedingt momentan fast überall nur für Mitglieder reserviert sind und oft nur 9 Loch gespielt werden dürfen, wurden wir als Gäste im Golfclub Pleiskirchen herzlich willkommen geheißen. Bei traumhaft sonnigem Frühlingswetter, starteten wir mit einem Prosecco auf der Bank am Abschlag 1, denn leider darf das schöne Restaurant „Kleemens“ mit seiner tollen Panoramaterrasse derzeit Getränke und Snacks nur „ToGo“ anbieten. Beschwingt ging es dann auf die gepflegten 18 (!) Fairways, die in Pleiskirchen viele abwechslungsreiche Herausforderungen bieten. Geöffnet waren auch jetzt – Ende März – bereits die schnellen Sommergrüns. Die herrlichen Ausblicke bis zur Alpenkette oder auf Pleiskirchen komplettierten den perfekten Golftag.

Also auf zum Angolfen beim Green-Vieh!

Der Golfclub Pleiskirchen bietet übrigens attraktive Fernmitgliedschaften (ab 70 km Entfernung). Näheres auf der Homepage: www.golfclub-pleiskirchen.de
Die Adresse: Am Golfplatz 2, 84568 Pleiskirchen, Tel. 08635/70890-3

Claudia Bruckmann


Golfplatz Eixendorfer See

Der Charme des Golfplatz Eixendorfer See, liegt darin, dass die Bahnen rund um die Ortschaft Hillstett angesiedelt sind und er noch im Aufbau begriffen ist. Der Golfplatz am Eixendorfer See ist ein NATUR-Platz und beinhaltete somit viele Schräglagen, Steigungen und Natur jeglicher Art. Dieser Platz ist mit Sicherheit für Spieler die gewöhnlich auf ebenen Golfplatzen spielen eine große Herausforderung. Ein Elektrocart ist ab 7,95 EUR je 9 Loch mietbar und sicher von Vorteil.
Wir haben beim ersten Mal die Anlage zu Fuß erobert und mussten teilweise trotz des Golftrainings im Urlaub auf Schnappatmung umstellen, weil es so steil war.
Vor dem Start waren wir beim Studium der Scorekarte sehr überrascht über die scheinbare Kürze der Bahnen. Als wir den Platz dann spielten, hat sich unsere Meinung schnell geändert, denn trotz der Kürze der Bahnen sind diese sehr herausfordernd zu spielen, da sehr oft Schräglagen und Senken sowie Hindernisse (Wald, Wasser, Bunker) in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Hier ist eindeutig Strategie gefordert und definitiv kein blindes „Hau-drauf“. Der Platz ist nicht unfair aber sportlich anspruchsvoll und vor allem eng und mit Fairways wie ein Lynx Course. Die Golfanlage wurde erst zum Jahresanfang 2017 vom neuen Betreiber übernommen und soll Zug um Zug von den Mitgliedern und dem Betreiber verbessert werden. Das Clubhaus ist neu erstellt und sehr schön zu besuchen, wir haben leider aus Zeitgründen nur einen Kaffee genießen können. Ganz klar ein Platz, der sich um und durch die Mitglieder verdient gemacht hat, aber auch Greenfeespieler mit der angenehmen Preisgestaltung (Für Gäste der Partnerhotels € 40.- für 18 Loch) anlockt, die Urlaub in der Oberpfalz machen.
Fazit: ein „ganz anderer“ Platz als gewöhnlich, nichts für Poser, dafür sehr sympathisch und sehr anspruchsvoll! – Sven Schrader –
www.golf-eixendorfer-see.de