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Müllers Golfwiese

Pähl und Golf – da klingelt’s wahrscheinlich sofort im Hinterkopf. Genau. Hier trifft man doch sicher die aus Pähl stammende FC-Bayern-Legende Thomas Müller. Zumindest falls der Gute-Laune-Weltmeister nicht gerade in Vancouver Fußball spielt. Denkste. „Er selbst war schon länger nicht mehr da“, erzählt der Manager des Golf Club Hohenpähl, Sebastian Daumann. „Aber seine Eltern spielen hier regelmäßig. Sie sind auch Clubmitglieder.“ Dass der sportlich, schwere Platz ( Slope von Gelb 131/von Rot 129) Single-Handicaper Thomas Müller schmecken dürfte, erschließt sich spätestens ab dem vierten Loch. Einem tricky Par 4 mit Wassergraben. Dafür entschädigt immer wieder der herrliche Panoramablick auf das Wetterstein-Gebirge mit der Zugspitze, wie beim fünften Abschlag und auf der 15.

Lasagne nach der Runde
„Das sind unsere Signature Holes“, sagt der seit dem vergangenen Jahr in Pähl agierende Clubmanager Sebastian Daumann. Recht neu präsentiert sich auch die Gastronomie. Seit diesem Jahr tischt Mauro im Clubrestaurant „Das Hohenpähler“ kalabrische Küche auf. Alle angebotenen Gerichte stehen mit Kreide auf einer Schiefertafel, die der Wirt für die Bestellung vor dem Tisch platziert. Beliebt bei den Clubmitgliedern ist die Lasagne (16,50 Euro) wie auch die aus einem dunklen Teig knusprig gebackene Pizza (zum Beispiel Diavolo 15 Euro). Neu sind auch ein Getränkekühlschrank und ein kleines Snack-Angebot mit einer Vertrauenskasse im Halfway-Stadl. Das Greenfee liegt ohne den PGC-Rabatt unter der Woche bei 90, am Wochenende bei 100 Euro. – Fritz Häring –