Dass dieses Treffen von jeweils zehn unterschiedlich begabten Presse-Golfern aus vier deutschen Bundesländern doch etwas Besonderes ist und kein kleines Turnier wie viele, erkennt man vielleicht schon daran, wie aufgeregt bereits am Vortag die zur Einspielrunde eingetroffenen Spieler durcheinanderwuseln, wie Wörter wie “Mannschaftssitzung”, “Teambesprechung” oder “Sitzung der Team-Kapitäne” hin- und her fliegen, wie die genannten Kapitäne mal auf der Terrasse, mal vor der Toilettentür die Köpfe zusammen stecken, um vielleicht im nächsten Jahr eine noch spannendere Austragsform zu verabreden… Jeder will den Cup, jeder versucht, sein Team in Stimmung und Position zu bringen, und dass dies recht unterschiedlich geschieht, verwundert ja nicht, wenn man sich die auch recht unterschiedlichen Teams anschaut: unseren optisch etwas chaotischen Individualistenhaufen aus Bayern, die feschen, graumelierten Herren aus NRW, alle im roten Pulli, die favorisierten Baden-Württemberger, die auffallend unauffälligen Hessen. So richtig daneben ging die Vorbereitung heuer für die erklärten Favoriten aus dem „Ländle“. Nach einer Weinprobe am Vorabend haben sie sich bei einer Hotelparty wohl selber aus dem Rennen genommen. Also Bahn frei für die drei Verfolger – und das bei Nieselregen und kühlen Temperaturen! Nichts mehr da vom schnellen und harten Platz in Kitzingen, den wir am Vortag kennen gelernt haben. Heute liegen die Bälle wie Bleikugeln. Oder wie die Kugeln, die auf dem einstigen Truppenübungsplatz samt Kaserne wohl überall eingeschlagen haben müssen. Erst die Back Nine konnten halbwegs normal absolviert werden. Und dank so formidabler Leistungen wie der von Gottfried Hiel oder Sepp Kagleder gehen wir Bayern und Franken uneinholbar in Führung und der Pott ist unser – bis zum nächsten Mal. Und wir Bayern haben nicht vor, den wieder abzugeben. – Karl Bruckmaier –
Die besten Netto-Ergebnisse brachten Gottfried Hiel (40 Pkte.), Sepp Kagleder (36), Stephan Röß und Tom Wild (je 35) nach Hause. Im Brutto hatte Thilo Grahmann und Markus Röhrig (je 27 Pkte.) die Nase vorn.
Alle Fotos: Sepp Beck – unten die einzelnen Teams
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PGC-Team kassiert dieses Jahr in Schladming schwere Schlappe
Am Montag, den 4. August 2021 fuhren 30 Pressegolfer nach Abano Therme in Italien, um dort die drei schönsten Golfplätze zu spielen. Der 1. Platz war Golf Club Padua (
…und hier noch 2 Impressionen von der Weinprobe in der Villa Sceriman (links) und Antica Trattoria Ballotta (rechts)
Am 23. Juli reisten 20 PGC-Mitglieder aus Bayern und Berlin an, um im Golfclub Fahrenbach ein Turnier gegeneinander zu spielen. Bei traumhaftem Wetter wurde am Freitag zunächst eine Proberunde gespielt und am Samstag ging es dann auf die Turnier-Runde, wobei das Berlin-Team durch zahlreiche fränkische und schwäbische Spieler aufgefüllt wurde. Der Golfplatz präsentierte sich in einem sehr gutem Zustand, nur die ondulierten Grüns bereiteten den meisten Spielern Probleme. So mancher Putt ging knapp neben dem Loch vorbei. Abends gab es ein bayerisches Buffet und als Überraschung ein Feuerwerk ! Allerdings verdankten wir dies der Hochzeitsgesellschaft, die im 2. Restaurant ausgiebig feierten. Das Berlin(und Franken)-Team konnte sich mit 18 Netto-Punkten Vorsprung deutlich an die Spitze setzen. In der Brutto-Wertung waren es sogar 28 Punkte mehr: 129 zu 101, wobei hier die besten Spieler Kevin Creley/Team Bayern = 27 Pkt. und Kay Bittner/Team Berlin = 21 Pkt. waren. Beim Netto hatte wieder Kevin Creley/Team Bayern = 37 Pkt. die Nase vorn und Tom Wild beim Team Berlin = 35 Pkt. Einen Putter der Firma Jucad gab es als Sonderpreis für Nachwuchstalent Deborah, die Tochter von Ralf Ruschewitz.
Der Golfclub Obing ist ja schon eine ganze Zeit unser Partnerclub, aber bisher haben wir den noch nicht gespielt. Ein Sommertag mit weiß-blauem Himmel erwartete uns und der Platz war in super Zustand ! Nur auf den ondulierten Grüns war es nicht einfach zu putten. Aber beim sehr leckeren Abendessen waren alle wieder gut gelaunt. Es wurde beim entspannten Scramble auch gutes Golf gespielt: Nettowertung: 1. Alfred Schuster / Gottfried Hiel 51 Pkte. 2. Christiana Neugebauer / Sylvia Fibinger 50 Pkte. 3. Maggi Wind / Tom Wild 49 Pkte. Foto: Grün 2 in Obing, Peter von Oppen
Viktor Hovland hat nach Runden von 68, 67, 64 und 70 Schlägen (gesamt 269) die BMW International Open 2021 gewonnen. Martin Kaymer, der 2008 als bis heute einziger deutscher und jüngster Champion in die Turniergeschichte einging, musste sich mit 271 Schlägen nur knapp geschlagen geben. Amateur Matthias Schmid (gesamt 277) überzeugte mit einem exzellenten 14. Rang. Trotz acht Schlägen Rückstand auf Hovland nach drei Runden kam Kaymer dem zweiten Triumph bei der BMW International Open am Sonntag sehr nahe. Zweimal brachte ihn seine sensationelle Leistung – der zweimalige Major-Sieger spielte zehn Birdies bei zwei Bogeys – bis in die geteilte Führung. Letztlich reichte es zu einem zweiten Rang, mit dem Kaymer sehr zufrieden war: „Ich habe mir heute viel mitgenommen. Ob es jetzt am Ende zum Sieg reicht oder nicht, ist völlig egal. Ich habe mir die Chancen gegeben, dass es reichen könnte. Das ist wichtig. Es war ein wunderschönes Turnier, und es tut mir leid für das gesamte BMW Team, das sehr viel Arbeit investiert hat, dass nicht mehr Zuschauer kommen durften. Denn das hätte ich mir gewünscht.“
Leider mussten wir das für den 26. November geplante Saisonabschluss-Treffen im Münchener Golf Club und die Preisverleihung des PGC-Fotowettbewerbes Corona bedingt absagen. So können wir nur auf diesem Weg die Preisträger bekannt geben. Die Wertung fand wie immer in 2 Gruppen statt: Partner-Golfclubs sowie PGC-Mitglieder. Wirklich viele sehr schöne Motive waren eingeschickt worden und so war die Wahl überhaupt nicht einfach. Letztlich hatte aber bei den Partnerclubs der GC Kitzingen mit der Morgenstimmung die Nase vorn (Foto oben) vor GC Reichertshausen und GC Pleiskirchen auf Platz 3.
Der 18 Löcher Meisterschafts-Golfplatz Binowo Park ist einer der ältesten Golfplätze in Polen. 1999 am Rand des Bukowa-Urwaldes bei Szczecin gebaut – mit blauen Teichen und malerischen Hügeln. Am 1. August 2000 wurde der 18-Löcher Golfplatz den Mitgliedern übergeben (Länge 6013 m von weiß).
Trotz viel Regen an den Vortagen und eisiger Kälte waren zum Matchplay-Finale im Golfclub Starnberg doch noch 19 Spieler angetreten. Das Matchplay selbst konnte Maggi Wild für sich entscheiden – wobei sich Dirc Seemann bis zum 15. Loch wacker geschlagen hatte. Maggi landete zudem auch im Turnier auf dem 1. Netto-Platz vor Eckhard Eckstein und Tom Wild. Die Brutto-Wertung gewann – wie so oft – Ralf Scheuerer. Im Anschluss an die Siegerehrung gab es noch eine kurze PGC Mitglieder-Versammlung 2020 mit coronabedingter, eingeschränkter Präsenz.
Seit rund 30 Jahren zählt der Länderkampf mit Media Golf Austria zur ältesten Veranstaltung in der PGC-Vereinsgeschichte. Dieses Jahr hatten wir eine tolle Location für den Länderkampf gewählt, das Golf Resort Bad Griesbach (
Die Ergebnisse als pdf: